Patenschaften für Pygmäenkinder im Südwesten Ugandas

Viele Pygmäen flohen vor dem anhaltenden Bürgerkrieg im Kongo über die Grenze nach Uganda oder konnten aus anderen Gründen nicht mehr in ihren angestammten Waldgebieten leben. Im Wald lebten sie von dem, was sie jagen und sammeln konnten. Nun brauchen sie landwirtschaftliche Kenntnisse über Ackerbau und Viehzucht, um überleben zu können. Die zwangsweise sesshaft gewordenen Pygmäen haben nun mit völlig anderen Lebensbedingungen zu tun: sie geraten meistens in starke Abhängigkeit der benachbarten Stämme, die sie als billige Arbeitskräfte ausnutzen.

Ohne Schulbildung keine Zukunft

Bildung ist die einzige Möglichkeit, der Armut und Unselbstständigkeit zu entfliehen, doch das Schulgeld für die Kinder können sich die Pygmäen nicht leisten. John Ntegereze, der frühere anglikanische Bischof der Diözese Kinkiizi, sah die Not der Pygmäen und nahm sich ihrer an. Über die anfängliche medizinische Versorgung und Hilfe beim Sesshaftwerden kam es schließlich im Jahr 2000 zur Gründung der Grundschule „Bishop‘s School“, einer kirchlichen Internatsschule mit sehr gutem Ruf, nahe dem Ort Kanungu gelegen. Von Beginn an wurden hier Pygmäenkinder und Kinder anderer Stämme gemeinsam unterrichtet, um gegenseitige Vorurteile abzubauen. Zur Freude aller Verantwortlichen entwickelten sich die Pygmäenkinder sehr gut und zeigen bis zum heutigen Tag einheitlich gute bis sehr gute Leistungen.

Auch Bischof Johns Nachfolger, Bischof Dan Zoreka und seiner Frau, liegen die Pygmäenkinder sehr am Herzen. Das MFB unterstützt den anglikanischen Kirchenbezirk Kinkiizi aktiv bei der Hilfe für Pygmäen. Um den Kindern ein gutes Fundament zu ermöglichen, auf dem sie langfristig ihr Leben selbst gestalten können, brauchen wir noch viele Menschen mit einem großen Herzen, die eine Patenschaft übernehmen möchten. Darüber hinaus möchten wir den Patenkindern die Frohe Botschaft der Bibel nahebringen.

Sie können nachhaltig helfen!