Länderinfo Kenia

Kenia liegt in Ostafrika am Indischen Ozean und ist durch seine Traumstrände und den großen Tierreichtum in den Nationalparks bekannt. Der afrikanische Grabenbruch verläuft durch Kenia. Von den 42 Stämmen Kenias ist der Stamm der Massai der bekannteste und ein Massai-Schild ziert das Staatswappen. Kenia trat nach seiner Unabhängigkeit von Großbritannien 1963 dem Commonwealth bei.

Stand: Januar 2020

Klima: Tropisches Hochland und Steppe v. a. im Norden

Lage: Küstenstaat in Ostafrika mit den Nachbarländern Uganda, Tansania, Somalia und Südsudan.

Größe: 580.367 km² – größer als Frankreich

Hauptstadt: Nairobi mit ca. 4,5 Mio. Einwohnern

Bevölkerung: ca. 48 Mio. Einwohner, jährlicher Bevölkerungszuwachs 2,5 %. Mehr als 40 Stämme, u. a. Kikuyu als größter Stamm. Die Massai sind zahlenmäßig mit der kleinste Stamm. Dazu 80.000 Asiaten und 60.000 Weiße.

Landessprachen: Amtssprache Englisch und Suaheli

Religion: Überwiegend christlich: 26 % katholisch, 26 % anglikanisch-protestantisch, 15 % freikirchlich, 20 % Muslime, kleine Anzahl Sikhs und Hindus sowie Naturreligionen.

Schule: 8 Jahre Grundschule (Primary School), 4 Jahre kombinierte Mittel- und Oberstufe (Senior School 1-4) bis zum Abitur (A-level)

Wirtschaft: Hauptsächlich Agrarland mit weiterhin viel Subsistenzwirtschaft, immer noch wenig Industrie. Export hauptsächlich landwirtschaftliche Güter wie Kaffee und Tee sowie größter Produzent Afrikas von Schnittblumen, v. a. Rosen. Das hohe Wirtschaftswachstum der letzten Jahre wurde von dem Bevölkerungsanstieg wieder „aufgefressen“, sodass bei den Menschen davon kaum etwas ankam. Ein großes Problem ist die allgemeine Korruption.

Nationalfeiertag: Der 12. Dezember. Kenia wurde am 12.12.1963 unabhängig von Großbritannien.

Staatsform: Präsidialrepublik. Seit 2013 ist Uhuru Kenyatta Präsident, inzwischen einmal wiedergewählt, aktuelle Amtseinführung 2017. Er ist der älteste Sohn des 1. Präsidenten Jomo Kenyatta.

Interessantes: Nur 20 % des Landes können für den landwirtschaftlichen Anbau verwandt werden. Große Gebiete sind viel zu trocken. Immer wieder wurde besonders Nairobi Ziel muslimischer Anschläge. Direkt vor den Toren Nairobis liegt einer der Nationalparks. Seit 2002 ist die weibliche Beschneidung (FGM) offiziell verboten.

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