Corona in Ruanda, Uganda und Kenia und die Auswirkungen auf unsere Patenkinder

Update 19.06.2020

Uganda:

  • Tagelöhner (z. B. Feldarbeiter, Wäscherinnen, Wasserträgerinnen) können wieder arbeiten, ebenso Schneiderinnen und Mechaniker. Allerdings haben sie viel weniger Kundschaft als noch vor Corona, denn die Menschen haben allgemein wesentlich weniger Geld zum Ausgeben, jedoch die Kosten für Medikamente, Miete und natürlich Lebensmittel.
  • Unsere Partner von Mifa werden nächste Woche wieder Lebensmittel verteilen: jede Familie bekommt 10 kg Maismehl, 10 kg Bohnen, 10 kg Zucker und 3 Stück Seife.

Aktuelle Zahlen:

Infizierte Genesene Tote
Uganda 732 420 0
Kenia 4044 1353 107
Ruanda 639 347 2

Quelle: https://www.tagesschau.de/ausland/coronavirus-karte-101.html

 

Update 15.06.2020

Uganda:

  • Mifa hat die Arbeit wieder aufgenommen und helfen nun besonders den Familien, die unser der Corona-Ausgangssperre besonders gelitten haben und den Schülern, die dieses Jahr ihren Schulabschluß machen.
  • Unser Straßenkinderheim Ebenezer ist wieder eröffnet: 16 Jungen und 29 Mädchen sowie 3 Berufsschülerinnen leben nun dort wieder.
  • Die Anzahl der Coronafälle steigt, heute Morgen sollen es 695 infizierte Personen sein und die Ugander sind sehr beunruhigt, das es zu einer erneuten verschärften Ausgangssperre kommen könnte. Das Kultusministerium versichert, das die Berufsschulen und Universitäten im Juli öffnen und alle weiteren Schulen im August.
  • Unsere Ebenezer-Berufsschule ist noch zu, ebenso wie die anderen Berufsschulen und Unis. Die EB-Kinder sind gut versorgt, Sylvia &Co sind weiterhin am Planen.

Update 10.06.2020

Ruanda:

  • Es gibt weiterhin neue Coronafälle in 3 Distrikten. In Kigali können unsere Sozialarbeiter nun wieder ins Büro kommen.
  • Der öffentliche Verkehr mit Taxis ist wieder möglich. Allerdings gibt es weiterhin etliche Einschränkungen wie ständiges Maskentragen in der Öffentlichkeit, Abstand wahren und eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 21 Uhr und 5 Uhr morgens.

Update 04.06.2020

Uganda:

  • Am 3. Juni kam die Nachricht von Bischof Dan, dessen Diözese unsere Pygmäen-Patenkinder betreut, das der ugandische Präsident erneute gesprochen hat und die Corona-Maßnahmen um weitere 31 (!!) Tage verlängert hat.
  • Die Schulen bleiben geschlossen (ebenso die Kirchen), erlaubt ist jedoch nun die Fahrt mit dem eigenen Auto, wo max. 3 Personen drin sitzen können, was eine kleine Lockerung ist..
  • Die Leiterin von Mifa, die die Patenkinder in Zentraluganda betreut, schreibt dazu, dass viele der Schulrektoren die geforderten Hygienemaßnahmen in den Schulen noch immer nicht umgesetzt hatten und mehr Zeit wünschten.
  • Die Schulen müssen ausreichend Waschbecken zum Händewaschen bereitstellen sowie Platz in den Internatsschlafsälen schaffen und auch Hygieneauflagen bei den Toiletten umsetzen. Gerade das Schaffen von Platz in den Schlafsälen wird ein Problem, denn sehr oft stehen dort Doppelstockbetten dicht an dicht und es gibt kaum Platz. Doch viele Schüler können nicht in eine Tagesschule gehen, weil sie viel zu weit entfernt leben und der Transport mit einem Taxi (egal ob Motorrad oder Bus) auch auf die Dauer zu teuer ist. Zumal viele Kinder im Internat leben, weil die Familienverhältnisse so schwierig sind und sie im Internat normalerweise wesentlich besser (z. B. mit regelmäßigen Mahlzeiten) versorgt sind.
  • Sylvia und ihre Mitarbeiter arbeiten nun ganz besonders mit den Patenkindern, die in einer Abschlußklasse sind und eigentlich Ende des Jahres Prüfungen haben (Abschluß der Grundschule, die wichtig ist für die Mittelstufe, Mittlere Reife, Abitur, Examen bei der Berufsausbildung).

Aktuelle Zahlen:

Infizierte Genesene Tote
Uganda 507 82 0
Kenia 2216 553 74
Ruanda 397 271 2

Quelle: https://www.tagesschau.de/ausland/coronavirus-karte-101.html

Update 25.05.2020

Uganda:

  • MIFA
    Nach zwei Monaten Homeoffice ist die MIFA-Zentrale mit begrenztem Personal wieder geöffnet worden. Private Autos dürfen wieder genutzt werden. Die Auflagen für die Wiederaufnahme der Arbeit sind nach wie vor da. So werden im MIFA-Büro Personalmasken, Desinfektionsmittel und Temperaturmessgeräte gebraucht. Nach Pfingsten soll der öffentliche Verkehr wieder beginnen.

Ruanda:

  • Solace Ministries
    Unsere Mitarbeiter bei Solace Ministries haben einen Besuch in Nyanza geplant. Dort sollen 141 Familien ein Lebensmittelpaket erhalten. Inhalt: 12,5 kg Reis, 5 kg getrocknete Bohnen, 3 kg Zucker, 10 kg Mehl; 2 Stück Seife.Good News
    Von Anfang an, nachdem aufgrund von Covit 19 das öffentliche Leben bis auf ein Minimum reduziert wurde, haben die Ärmsten der Armen, die keinerlei Rücklagen hatten und von der Hand in den Mund lebten, keine Möglichkeit mehr, Lebensmittel zu erwerben. Aufgrund der Nothilfegelder von MFB ist es gelungen, 184 Familien vor dem Hungertod zu bewahren. Außerdem wurden Nahrungsmittel im Joy-Center und in Gemeinden in Kigali verteilt. Der Leiter und die Mitarbeiter von Good News danken allen Spendern für die Hilfe.
    Schulen und Kirchen sind nach wie vor geschlossen. Allerdings soll der Schulbetrieb im September wieder aufgenommen werden. Zurzeit gibt es in Ruanda 339 infizierte Menschen, davon sind 244 geheilt und 95 noch im Genesungsprozess.

Update 19.05.2020

  • die coronabedingten Schulschließungen in unseren 3 Ländern Uganda, Ruanda und Kenia gehen auch im
    2. Term, der eigentlich Anfang Mai begonnen hat, weiter.
  • Alle 3 Länder haben sich nun auch zur Heimschule (Homeschooling), also dem selbstständigen Lernen zu Hause, entschlossen. Das soll vermutlich in Kenia und Ruanda den ganzen Term, also bis Ende August, stattfinden. In Uganda wurde bereits Ende April mit der Heimschule begonnen, aber im Moment wird davon ausgegangen, dass die Schulen Ende Mai wieder öffnen. Obwohl die Lehrer den Unterricht vorbereiten und die Hausarbeiten durchsehen, erheben die Schulen kein Schulgeld. Die Regierungen fordern die Eltern und Pflegeeltern auf, das so eingesparte Schulgeld zur Versorgung der Familien zu verwenden und darauf zu achten, dass die Kinder auch tatsächlich ihre Schularbeiten machen (können).

Uganda:

  • Über Radio und Fernsehen werden die Lehrinhalte der einzelnen Klassen bekannt gegeben: täglich eine Stunde für jedes Fach der verschiedenen Klassen. So sind z. B. die 3. und 4. Mittelstufenklasse am Montag und Dienstag mit dem ausgestrahlten Unterricht dran.
  • Die fertigen Ausarbeitungen werden dann zur Beurteilung der Lehrer zurückgeschickt. Hierbei helfen die Ortsvorsteher bei der Weiterleitung.
  • Auch wenn eine Familie keinen Zugang zu Radio und Fernsehen hat, helfen die Ortsvorsteher und verteilen die Unterrichtsmaterialien in schriftlicher Form.
  • Berufsschulen und Fachhochschulen haben geschlossen und es gibt auch keinen Heimschulunterricht, d. h. auch in unserer Ebenezer-Berufsschule für Mädchen kann derzeit kein Unterricht stattfinden.

Ruanda:

  • In Ruanda läuft es ähnlich wie in Uganda: Unterrichtsinhalte werden über Fernsehen und Radio verbreitet.
  • Auch hier werden die Wochentage für bestimmte Klassen reserviert, so sind Montag und Dienstag die Tage für die Grundschüler.
  • Mittwoch und Donnerstag sind die Mittel- und Oberstufenschüler dran.
  • Die Sendezeit beträgt ebenfalls eine Stunde am Tag. Ein Lehrer stellt die Aufgaben und die Schüler schreiben mit und arbeiten es dann zu Hause durch.

Kenia:
Das kenianische Bildungsministerium hat folgendes beschlossen:

  • Wegen der steigenden Zahl von Coronafällen bleiben die Schulen weiterhin geschlossen.
  • Die Schüler sollen mit Lehrstoff versorgt werden und zu Hause lernen. Die Verteilung der Lerninhalte koordinieren die Distrikte, die die Materialien den Schülern zukommen lassen.
  • Die Schüler sollen dann die bearbeiteten Materialien den Lehrern zur Beurteilung zurücksenden.
  • Das läuft momentan alles noch etwas chaotisch, denn solch ein Vorgehen hat es auch in Kenia noch nie gegeben. Laut unserer Sozialarbeiterin Evelyne gibt es so viele Materialien, dass die Bereitstellung für viele Schulen ein Problem ist.
  • Auch über TV und das Internet sollen Lerninhalte verschickt werden. Laut Evelyne ist die Stromversorgung durch die starken Regenfälle der letzten Zeit aber sehr unbeständig.
  • Es gibt weniger Strom, weil die Überschwemmungen die Turbinen in den Staudämmen (zur Stromerzeugung) teilweise zerstört haben.
  • Zudem haben die Menschen auf dem Land – wie die Eltern unserer Patenmädchen – noch nicht einmal Strom, geschweige denn Fernsehen oder Internet.
  • Am besten haben es hier die Mädchen, die weiterhin bei Evelyne zu Hause wohnen. Evelyne bereitet nun den Lehrstoff am Computer vor und gibt ihn ausgedruckt an die Schülerinnen weiter. Sie steht mit allen Lehrern der Mädchen in Kontakt und so langsam zeigt sich, wie es laufen kann.

In Uganda, Ruanda und Kenia ist dieses Schuljahr ein ganz besonderes. Wir sind froh und dankbar, dass sich die Regierungen etwas einfallen ließen, damit zumindest die „normalen“ Schulkinder wieder einigermaßen ordnungsgemäß lernen können. Besondere Schwierigkeiten haben allerdings die Schüler, die dieses Jahr in einer „Abschlussklasse“ (Ende der Grundschule, Mittlere Reife oder Abitur) sind und deren Noten besonders für die weiterführende Ausbildung zählen. Die Prüfungen finden Ende des Jahres statt und wir hoffen, dass sich die Schülerinnen und Schüler trotz Corona gut vorbereiten können.

Ungeordnet geht es leider für diejenigen weiter, die eine Berufsausbildung machen – egal, ob Friseuse oder Mechaniker, Buchhalter oder Lehrerin. Wenig erfreulich ist es besonders für diejenigen, die dieses Jahr ihren Berufsabschluss machen würden. Fest steht schon jetzt, dass er sich nach hinten verschiebt, denn die verlorene Ausbildungszeit muss nachgeholt werden. Wir hoffen aber, dass alle bis spätestens Ende des Jahres ihr Examen machen können.

Vielleicht fragen Sie sich jetzt: Wenn nun kein Schulgeld von den Schulen verlangt wird – braucht denn mein Patenkind in diesem Term überhaupt Patengeld? Ja, denn das Patengeld wird in diesem Term zur allgemeinen Versorgung des Kindes verwandt: Schulmaterial, das zum Lernen zu Hause nötig ist, aber auch ganz profan für das tägliche Essen sowie alle weiteren jetzt nötigen Dinge, wie z. B. Seife. Selbstverständlich bleibt Ihr Patenkind auch weiterhin krankenversichert und kann sich jederzeit an unsere Sozialarbeiter wenden. Daher bitten wir Sie, auch weiterhin das Patengeld für Ihr Patenkind zu überweisen, damit es auch diesen Term so gut wie irgend möglich versorgt werden kann.

Sollte Uganda tatsächlich Ende Mai wieder mit dem normalen Schulbetrieb beginnen, hoffen unsere Mitarbeiter, dass die dortigen Schulen auf einen Teil des Schulgeldes für den 2. Term verzichten, da der vorige Term Mitte März vorzeitig abgebrochen und die Kinder nach Hause geschickt wurden.

Wenn Sie Fragen haben, können sie Sylke Goebel gern im MFB unter Tel. 05604-5066 anrufen oder mir unter goebel@mfb-info.de mailen. Sie ist außer dienstags immer von 8-14 Uhr im Büro erreichbar.

Update 14.05.2020

Kenia:

  • Unsere Sozialarbeiterin Evelyne hat unser Patenmädchen Christine, KN 510 zu Hause besuchen können. Evelyn und Christine wohnen nicht weit entfernt: Die Überschwemmungen haben den Garten den Mutter zerstört und die ganze Ernte, die sonst auf dem Markt verkauft worden wäre, vernichtet. Evelyne besuchte sie gerade, als die Mutter die Reste der Ernte zusammensuchte, um daraus noch eine Mahlzeit kochen zu können.
  • Die Ausgangssperre wurde um einen Monat verlängert. Sie umfasst ein großes Gebiet um die Hauptstadt Nairobi herum. Die Preise steigen hier, besonders für die wichtigen Lebensmittel Zucker, Maismehl, Reis und Speiseöl. Viele Menschen verzichten auf Mahlzeiten um die Vorräte zu strecken.
  • Evelynes Haus liegt zwar außerhalb der Ausgangssperrzone – jedoch können sie auch nicht einfach zu den nächsten Einkaufsmöglichkeiten gelangen, die liegen nämlich in der Zone. Die „Coronazentren“ sind Nairobi und Mombasa, die beiden großflächig abgesperrt wurden, um das Virus nicht weiter ins Land zu verbreiten.
  • Evelynes „Kochplan“ für eine Woche sieht folgendes vor:
    Für sie, ihre Familie und die 32 aufgenommenen Patenmädchen gibt es nur Frühstück und Abendessen. Dabei achtet Evelyne darauf, dass es jeden Tag etwas anderes zu essen gibt. Morgens gibt es Porridge oder Brot und Tee. Nur samstags gibt es auch Würstchen dazu. Abends gibt es abwechselnd Reis und Maisbrei, mal mit einer Art Bohneneintopf, mal mit Kohl oder anderem Gemüse.
  • Allgemein werden die Lebensmittel knapp, die Heuschreckenplage und Überschwemmungen trugen weiter dazu bei. Die Bauern, die zum Jahreswechsel den wichtigen Mais angebaut haben, haben die Ernte verloren. Die Heuschrecken sind weiterhin aktiv, nun schon in der 2. Generation. Nachbarland Uganda kann im Moment keine Lebensmittel liefern, dort herrscht in einigen Landesteilen bereits Nahrungsmittelknappheit.
  • Das Nahrungsmittelangebot ist bereits eingeschränkt, daher auch die Preissteigerungen: (umgerechnet in €uro)
2019 jetzt
Maismehl 0,75 € / kg 1 € / kg
Reis 1,05 € / kg 1,45 € / kg
Speiseöl 1,25 € / l 1,80 € / l
  • Die Arbeitsbedingungen und Verdienstmöglichkeiten sind stark eingeschränkt und viele Kenianer arbeitslos. Das gilt besonders für die Tagelöhner, sowohl in den Gebieten mit Ausgangssperre als auch außerhalb davon. Von Nairobis und Mombasas Wirtschaftskraft leben auch die Provinzen.
  • Die offenen Märkte (die billigere Lebensmittel anbieten als die teuren Supermärkte) haben wegen Infektionsgefahr geschlossen. Die Marktbetreiber hätten nun ohnehin nicht viel zu verkaufen, denn die Ernte der Bauern wurde durch Heuschrecken und Überschwemmungen stark dezimiert.
  • Die ganze Versorgungslage macht Evelyne angst: Zuerst haben sich alle über den kostbaren Regen gefreut, doch dann wurde er zu stark und überschwemmte viel Land. Dort, wo die Überschwemmungen nicht (stark) waren, gehen die Menschen daran, erneut ihr Land zu bebauen. Die Maßnahmen gegen das Coronavirus dämmen die Maßnahmen gegen die Heuschrecken stark ein. Dadurch können sich die Heuschrecken weiter (stark) vermehren. Die Bauern versuchen, sich selbst zu helfen und die Heuschrecken mit großen Stoffstücken zu vertreiben, was leider nur wenig hilft.

Update 11.05.2020

Uganda:

  • Für viele Menschen gibt es also nicht genug Nahrungsmittel.
  • Generell ist es schwierig, Dinge zu kaufen, denn es herrscht eine strikte Ausgangssperre für Privatpersonen: von 19 bis 6 Uhr müssen alle Zuhause bleiben, nicht einmal Privatwagen sind auf der Straße erlaubt.
  • Tagsüber braucht man entweder eine staatliche Erlaubnis, sich weiter von Zuhause weg auf der Straße bewegen zu dürfen oder man beauftragt ein Motorradtaxi mit dem Einkauf und der Anlieferung, was natürlich den Einkauf verteuert.
  • Eingekauft werden kann im Supermarkt (teuer) oder offener Lebensmittelmarkt (etwas billiger).
  • Die Marktverkäufer leben seit der Ausgangssperre auf dem Markt, denn es ihnen verboten, nach Hause zu gehen. Alle Supermärkte und Märkte werden von den Gesundheitsbehörden kontrollierten: Abstandhalten und Seife und Wasser zum Händewaschen sind Vorschrift.
  • Zu Beginn der Ausgangssperre waren die Preise, v. a. für die Grundnahrungsmittel wie Bohnen und Maismehl sehr hoch. Der Präsident appellierte dann an die Ladenbetreiber. Die Preise sind nun nur noch etwas höher als vorher.
  • Die Menschen sind aufgerufen, zu Hause zu bleiben, doch viele halten sich nicht daran und gehen meist umher, denn Taxis dürfen nicht fahren.
  • Seit dieser Woche dürfen weitere Geschäfte außer denen, die Lebensmittel und Medikamente verkaufen, öffnen: Autowerkstätten, Versicherungen, Anwälte und weitere Geschäfte. Kirchen und Schulen bleiben jedoch geschlossen.

Ruanda:

  • Es gibt eigentlich ausreichend Lebensmittel – wenn man das Geld dazu hat.
  • Es gibt keine Engpässe (wie bei uns das Toilettenpapier oder Mehl), alle Artikel sind vorhanden, denn der Warentransport funktioniert weiterhin.
  • Teilweise stiegen jedoch zuerst die Preise und mußten staatlich überwacht werden, gingen dann jedoch auf Normalmaß zurück. Lediglich die Bustickets sind sehr viel teurer geworden, weil wegen der Abstandsregelung nur noch halb soviele Fahrgäste mitfahren dürfen.
  • Auch auf den offenen Märkten wird kontrolliert, ob die Abstandsregelungen eingehalten werden.
  • Da seit gut 2 Monaten die viele Menschen ohne Arbeit und damit ohne Geld sind, können sie sich auch nichts kaufen. Die Konsequenz ist Hunger.
  • Die Ausgangssperre wurde am 4. Mai etwas gelockert. Ganz langsam beginnt sich das Leben zu normalisieren. Viele Ruander haben ihre Arbeit verloren (wie Verkäufer/in u. a. Angestellte) und müssen nun eine neue finden.
  • Manche Tagelöhner können nun wieder arbeiten, z. B. auf dem Bau. Die Menschen können zur Arbeit gehen, Reisen sind jedoch verboten.
  • Der Staat versucht, den am meisten durch Hunger bedrohten Menschen zu helfen, besonders denen, die keinen Garten zum Anbauen von Lebensmitteln haben.
  • Erst Ende Mai beginnt die Erntezeit mit den ersten Feldfrüchten wie Kartoffeln, Cassawawurzeln, Erbsen, Soja und Bohnen. Sorghum und Mais folgen dann im Juni. Die nächste Pflanzsaison beginnt erst im September.
  • Schulen und Kirchen sind weiterhin geschlossen

Kenia:

  • das kenianische Bildungsministerium hat folgendes herausgegeben: Durch die nun steigende Zahl von Coronafällen bleiben die Schulen weiterhin geschlossen. Die Schüler sollen mit Lehrstoff versorgt werden und dann selbst zu Hause lernen. Die Verteilung der Lerninhalte koordinieren die Distrikte, die die Materialien den Schülern zukommen lassen. Die Schüler sollen dann die bearbeiteten Materialien den Lehrern zur Beurteilung zurückgeben.
  • Es läuft alles noch etwas chaotisch, denn solch ein Vorhaben hat es auch in Kenia vorher noch nie gegeben.
  • Laut unserer Sozialarbeiterin Evelyne gibt es so viele Materialien, dass die Bereitstellung für viele Schulen ein Problem ist.
  • Auch über TV und Internet sollen Lerninhalte verschickt werden.
  • Laut Evelyne ist die Stromversorgung aber sehr unbeständig durch die starken Regenfälle der letzten Zeit. Es gibt weniger Strom, weil die Überschwemmungen die Turbinen in den Staudämmen (zur Stromerzeugung) teilweise zerstört haben.
  • Zudem haben die Menschen auf dem Land – wie die Eltern unserer Patenmädchen – noch nicht einmal Strom, geschweige denn Fernsehen oder Internet.
  • Evelyne bereitet nun bei sich den Lehrstoff vor und gibt ihn auf Papier an die Schülerinnen weiter. Sie steht mit allen Lehrern der Mädchen in Kontakt und so langsam zeigt sich, wie es laufen kann.

Update 07.05.2020

Uganda:

  • Der ugandische Präsident hat weitere 14 Tage Ausgangssperre verordnet.
  • Die Eltern und Pflegeeltern der Patenkinder sind sehr beunruhigt, denn die Versorgungslage besser sich nicht.
  • Unsere Leiterin Sylvia von Mifa versucht, ihren Kollegen, die weitere Kinder vom Ebenezer-Ezer-Straßenkinderheim aufgenommen haben, Mittel (entweder Geld oder gleich Lebensmittel) zukommen zu lassen, damit sie und die Kinder sich gut versorgen können.
  • Die Schulen bleiben weiterhin geschlossen, evt. Ende Mai oder Anfang Juni können sie wieder öffnen, abhängig von den Coronafallzahlen.

Coronafallzahlen aller drei Länder im Vergleich:

Stand: 07.05.2020

Infizierte Genesene Tote
Uganda 100 55 0
Kenia 582 190 26
Ruanda 268 130 0

Stand: 04.05.2020

Infizierte Genesene Tote
Uganda 89 52 0
Kenia 465 167 24
Ruanda 259 124 0

Quelle: https://www.tagesschau.de/ausland/coronavirus-karte-101.html

Update 22.04.2020

Kenia:

  • Am 3. Mai öffnen die Schulen in Kenia zum neuen Term. Es gibt eine Maskenpflicht.
  • Kenia ist zur Zeit arg gebeutelt: Heuschreckenplage, Corona und gibt es seit 3 Tagen starke Regenfälle mit großen Überschwemmungen.
  • Mit 296 Fällen liegt Kenia an der Spitze Afrikas bzgl. Corona.
  • Die Heuschrecken sind zurück und sie sehen anders gefärbt aus und sind auch größer.
  • Die Abschlußklassen (Grundschule und Oberstufe) beginnen vermutlich mit dem Unterricht Anfang Mai.
  • Die Schüler sind sehr verunsichert, ob die Prüfungen dann auch Ende des Jahres stattfinden und wie sie den Stoff aufholen können. Der Kultusminister überlegte bereits, ob die Klassen nicht wiederholt werden sollen und die Versetzung nächstes Jahr ausfällt. Das ist natürlich eine große finanzielle Belastung für die Eltern und auch uns, wenn die Kinder ein Jahr länger zur Schule gehen.
    Die Schulen geben Unterrichtsthemen bekannt, so dass man zu Hause sich schon vorbereiten und lernen kann.

Ruanda:

  • Das Ende der Quarantäne ist in Sicht: am 30. April sollen die Schulen wieder beginnen und auch das öffentliche Leben geht wieder los: es gibt dann eine Maskenpflicht.
  • Zumindest bis zum 30. April bleiben alle Restaurants und Hotels geschlossen und es wird befürchtet, dass die Arbeitslosenzahlen stark steigen werden.
  • Auch sind bislang die Kirchen weiterhin geschlossen, Gottesdienste können online mitverfolgt werden, wenn die Gemeinde ein solche Möglichkeit anbietet.
  • Auch kleine Treffen sind verboten, alle Menschen sollen zu Hause bei der Familie bleiben.

Update 20.04.2020

Ruanda:

  • Es gibt 144 Infizierte und 67 Genesene. Es gibt weiterhin eine Ausgangssperre und seit heute (20/4) einen Maskenpflicht.  Lediglich Apotheken und Lebensmittelgeschäfte haben geöffnet. Die Regierung versucht weiterhin umsichtig, das Virus einzudämmen. Die Bevölkerung geht mit den Maßnahmen mit. Das große Problem ist die Versorgung der Menschen mit Nahrungsmitteln.

Update 17.04.2020

Uganda:

  • Der ugandische Präsident gab am 16. April bekannt, dass der Lockdown für weitere 21 Tage bis zum 5. Mai gelten soll. Die Schulen bleiben somit auch geschlossen.
  • In Uganda gibt es heute offiziell 55 Coronafälle und 11 Genesene, keine Toten.
  • Bei Mifa und im MFB wird überlegt, wie wir besonders den Mitarbeitern bei Ebenezer helfen können, die viele der ehemaligen Straßenkinder bei sich zu Hause aufgenommen haben.

Kenia:

  • Unsere Sozialarbeiterin Evelynes hat in ihr Haus 32 unserer Massai-Mädchen aufgenommen, die nicht in ihre Familien können. Am 15. April waren in Kenia offiziell 219 Erkrankte, 3 als geheilt aus dem Krankenhaus entlassene und 7 Tote zu verzeichnen.
  • Nur dort, wo sich die Coronafälle häufen, gibt es einen Lockdown, so auch seit letzter Woche in der Region, wo Evelyne wohnt. Maskenpflicht wurde angeordnet.
  • Der Präsident hat für diese Regionen seit dem einen 21tägigen Hausarrest angeordnet und das Fahren von Fahrzeugen, egal ob Auto, Motorrad oder Fahrrad, ist nicht mehr erlaubt.
  • Der offene Markt in Evelynes Stadt ist noch geöffnet, doch die Produkte sind gering und teuer, denn es darf aus anderen Regionen kein Nachschub geliefert werden.
  • Wann die Schulen und damit das öffentliche Leben wieder geöffnet werden, ist noch völlig unklar. Die Regierung hat sich hierzu noch gar nicht geäußert.
  • Die Fallzahlen steigen noch, Pflegepersonal ist infiziert/ wird krank und die Kenianer halten sich nicht an die Anweisungen der Regierung nach Distanz und zu Hause bleiben.

Update 15.04.2020

Rotom:

  • Am 15. April gab es in Uganda offiziell 55 Kranke, 8 Genesene und keine Toten. Von den an Corona Erkrankten war keiner der Rotom-Senioren und Mitarbeiter darunter. Vor dem Lockdown in Uganda wurden alle Mitarbeiter (Haupt- und ehrenamtliche), Senioren und Enkelkinder bzgl. des Virus und die daraus resultierenden Verhaltensweisen geschult. Alle Senioren haben Seife erhalten, 70% von ihnen dazu noch einen 5-Liter-Wasserkanister. Rotom hat für alle Senioren für April und Mai noch Seife zum Verteilen vorrätig.Die Senioren, die auf Lebensmittellieferungen angewiesen sind, wurden im März versorgt. Die Versorgung für April läuft nun an. Die Senioren, die regelmäßig Medikamente für z. B. Bluthochdruck, Diabetes, HIV benötigen, wurden bereits damit für April versorgt. Alle Mitarbeiter haben für ihr Handy Airtime (= Telefonkarte mit Guthaben) bekommen, um Notrufe absetzen und Bericht geben zu können.Ein Ambulanzfahrer steht an der Klinik für Einsätze rund um die Uhr bereit. Nur noch die Mitarbeiter, die vor Ort in der Gemeinde/Dorf wohnen, machen nun die Besuche bei den Senioren bzw. Enkeln. Sie wurden mit Masken und Desinfektionsmitteln ausgestattet. Regelmäßig wird sich gegenseitig Bericht erstattet.Die größte Herausforderung ist derzeit, genügend Lebensmittel und auch Trinkwasser für die Senioren zu beschaffen.

Update 15.04.2020

Ruanda:

  • Ruanda hat seit dem 20. März einen völligen Lockdown mit der kompletten Schließung des öffentlichen Lebens: Ausgehen ist nicht erlaubt, auf den Straßen dürfen sich nur Polizei, Militär, medizinisches Personal und diejenigen aufhalten, die Lebensmittel einkaufen. Nur eine Person pro Familie darf einkaufen gehen. Die Supermärkte sind mit den gebotenen Sicherheitsabständen offen. Die Regierung hat noch nichts verlautbaren lassen, wann die Schulen wieder geöffnet werden.
  • Offiziell bestätigt gab es am 10. April 120 Fälle, von denen 7 bereits als genesen aus dem Krankenhaus entlassen werden konnten.

Update 08.04.2020

Senioren/ Rotom:

  • Die leitenden Rotom-Mitarbeiter arbeiten im Büro. Unsere leitende Sozialarbeiterin Edith berichtet, dass sie im Büro arbeitet, weil sie zum einen zu Fuß ins Büro gehen kann oder von einem zugelassenen Auto abgeholt wird. Sie muß nur sehr darauf achten, bis spätestens 19 Uhr wieder zu Hause zu sein, denn zwischen 19 – 5 Uhr besteht eine strenge Ausgangssperre. Die Sozialarbeiter und ehrenamtlichen Helfer besuchen die Senioren weiterhin. Ist ein Senior krank und muß in die Klinik, wird er von autorisierten Fahrern abgeholt. Benötigt der Senior lediglich Medikamente, werden sie ihm gebracht.

Schule Uganda:

  • Das Kultusministerium wird die Schulen in der letzten Aprilwoche wieder öffnen, es sei denn, die Corona-Fallzahlen steigen an. Somit können alle Schulen und Berufsschulen zum 2. Term mit dem Unterricht beginnen.
  • Für unser Straßenkinderheim Eben-Ezer bedeutet das, das wir es am 3. Mai wieder eröffnen und Mitarbeiter und Kinder zurückkommen können.

Update 02.04.2020

Liebe Paten,

durch das Corona-Virus herrscht auch in Uganda, Ruanda und Kenia Ausnahmezustand. Am 1. April gab es in Uganda 44 bestätigte Corona-Fälle, in Ruanda 75 und in Kenia 59. Die Schulen, Kirchen, alle Versammlungen und offenen Märkte sind verboten. Die Menschen sollen ebenfalls zu Hause bleiben und nach Möglichkeit von dort aus arbeiten.Für unsere Sozialarbeiter, die in engem persönlichen Kontakt mit den ihnen anvertrauten Menschen stehen, ist die Arbeitssituation daher sehr schwierig geworden.

Da alle Schulen (auch Berufsschulen und Universitäten) in allen 3 Ländern geschlossen wurden, sind die Kinder und Jugendlichen zu Hause. Die Regierungen der 3 Staaten rechneten um den 20. März damit, dass zum nächsten Trimester, das am 1. Mai offiziell beginnen wird, die Schulen wieder geöffnet werden können. Der Unterricht soll durch Ausfall der Ferien nachgeholt werden.

Wie bei uns, wurde auch das öffentliche Leben in den 3 Ländern immer weiter eingeschränkt. Am schwersten trifft es die Menschen in prekären Einkommens- und Wohnverhältnissen, also die Menschen, die Sie als Paten unterstützen. Bei einer Ausgangssperre können auch die Tagelöhner nicht mehr arbeiten. Viele der offenen Märkte sind geschlossen worden und die Menschen, die auf günstige Lebensmittel angewiesen sind, können dort nicht mehr einkaufen und die Verkäufer, die vom Verkauf leben, nichts mehr verkaufen. Supermärkte sind weiterhin offen, jedoch auch teurer.

Uganda

Kinderpatenschaften bei Mifa =>

  • Der Präsident hat mehrfach zu den Menschen gesprochen: mittlerweile ist Uganda in einer Ausgangssperre und nur noch Regierungsfahrzeuge und Sicherheitskräfte auf den Straßen erlaubt. Die Menschen sollen zu Hause bleiben.
  • Das Mifa-Büro in Kampala ist unbesetzt. Die Leiterin Sylvia und Sozialarbeiter Noah haben eigene Laptops und versuchen, zumindest Schriftliches zu Hause zu erledigen.
  • Auf dem Gelände von Mifa leben weiterhin unsere beiden Wachmänner, die weiterhin aufpassen, dass nicht eingebrochen wird.

Die Straßenkinder und Berufsschülerinnen im Ebenezer-Heim =>

  • Die Berufsschule wurde – wie alle Schulen – erst einmal geschlossen.
  • Auch das Straßenkinderheim wurde geschlossen, weil man fürchtete, die Kinder bei einer Ausgangssperre nicht mehr versorgen zu können. Wo es schon möglich war, wurden die Kinder schon ganz in ihre Familie zurückgebracht (das Straßenkinderheim ist nur ein „Heim auf Zeit“ mit dem Ziel, die Kinder wieder in ihre Familien zu re-integrieren)
  • Wo ein Zurückbringen (noch) nicht möglich war, haben die Mitarbeiter die meisten Kinder unter sich aufgeteilt und mit in ihre Familien genommen (eine der Sozialarbeiterinnen hat 8 Mädchen mitgenommen!). Die Versorgung soviel zusätzlicher Kinder in ihren Familien ist daher auch nicht unproblematisch.
  • Einige Kinder mußten in staatliche Heime gebracht werden.
  • Im Moment sind noch 5 Jungen im Ebenezer-Heim. Sie werden von den wenigen Mitarbeitern, die geblieben sind, versorgt. Diese Mitarbeiter leben weiterhin auf dem Gelände, denn die Tiere müssen versorgt werden und natürlich muss auch auf die Jungen und das Heim aufgepasst werden.
  • Die Landarbeiter, die die schwere Arbeit auf dem Gelände von Ebenezer erledigen, können nur eingeschränkt arbeiten, daher kann auch nicht soviel wie sonst angebaut und gepflanzt werden. Dieser Anbau dienst der Versorgung der Straßenkinder.

Pygmäenkinder =>

  • Alle Kinder und Lehrer der Bishop School sind zu Hause bei ihren Familien. Das Büro von Bishop Dan kann nur eingeschränkt arbeiten.
  • Via Fernsehen und Radio können – wie bei uns auch – Gottesdienste und Andachten gehalten werden.

Seniorenpatenschaften bei Rotom =>

  • Alle Seniorentreffen sind bis auf Weiteres abgesagt. Die Besuche bei den Senioren sind eingeschränkt möglich.
  • Die Mitarbeiter haben letzte Woche Lebensmittel- und Medikamentenkisten gepackt und an die jeweiligen Senioren verteilt.
  • Unsere beiden Kliniken bleiben weiterhin offen. Auf Intensivpatienten sind sie jedoch nicht eingestellt.

Ruanda

Kinderpatenschaften bei Good News und Solace Ministries =>

  • Bereits seit Tagen gab es Probleme mit der Lebensmittelversorgung gerade der armen Menschen. Die Regierung hat nun mit Lebensmittelverteilungen begonnen: Ende März bekamen die ersten 20.000 Familien in der Hauptstadt Kigali Lebensmittel.

Kenia

Patenschaften für Massai-Mädchen =>

Unsere Sozialarbeiterin Evelyne hat die Mädchen bei sich aufgenommen, die nicht zu ihren Familien oder zu Freundinnen können. Das größte Problem sieht sie in der Versorgung der über 20 Mädchen, denn durch die Heuschreckenplage sind die Preise für Lebensmittel ohnehin schon hoch gewesen.
Wir konnten Evelyne bereits fast 3500 €uro als Soforthilfe überweisen.

Alle unsere Mitarbeiter sind sehr beunruhigt, denn sie wissen um die begrenzten medizinischen Möglichkeiten in ihren Ländern, sehen bereits die wirtschaftlichen Auswirkungen in vielen Familien und fürchten Hunger und Not.

Bitte beten Sie mit: für Ihr Patenkind oder Senioren, für die Mitarbeiter und alles medizinische Personal und die Regierungen.

Update 25.03.2020

  • Senioren Uganda: Es sind nur noch Besuche bei den Senioren der Mitarbeiter möglich. Die Rotom-Seniorentreffen sind alle bis auf weiteres abgesagt. Die beiden Rotom-Kliniken sind weiterhin offen, wo es geht, machen die Mitarbeiter Homeoffice.
  • Pygämen: Die Bischop School ist, wie alle Schulen Ugandas, geschlossen und die Kinder sind zu Hause.
  • Kenia: Alle Schulen, Kirchen, Versammlungen sind geschlossen. Auch die Märkte auf den Plätzen sind geschlossen. Die Menschen sind angehalten, ebenfalls zu Hause zu bleiben.
  • Ruanda: Die Menschen werden angehalten, zu Hause zu bleiben. Die Versorgungslage mit Lebensmitteln ist bei einigen Familien schwierig.

20.03.2020

Laut Informationen unserer Sozialarbeiter in Uganda und Ruanda wurden nun auch alle Schulen, Universitäten , Kirchen, Parties, sonstige Zusammenkünfte usw. geschlossen.

  • In Uganda schließt das öffentliche Leben für die nächsten 30 Tage. Die Schulen sollen zum nächsten Term Anfang Mai wieder aufmachen.
    Die Kinder sind nun zu Hause. Auch unsere Berufsschülerinnen in der Ebenezer-Berufsschule für Mädchen mußte den Unterricht abbrechen und die Mädchen heimschicken.Die fehlende Schulzeit in diesem Term soll im nächsten Term durch Ausfall/Verkürzung der Ferien nachgeholt werden.
  • In Ruanda konnten die allgemeinen Prüfungen zum Term-Ende im März nicht abgelegt werden. Das Kultusministerium hofft, das das Virus sich bald abschwächt und die Kinder die Prüfungen bald nachholen können. Die folgenden Ferien würden dann ausfallen.Es wird erst einmal von Schulschließungen bis Ende März ausgegangen, wobei aber ebenfalls mit 30 Tagen bereits gerechnet wird.Auch in Ruanda wird viel Homeoffice angeregt.

Wir hoffen und beten, dass das Virus bald besiegt ist!