Der neue Rundbrief 263 ist da!

„Die Elenden werden wieder Freude haben am HERRN, und die Ärmsten unter den Menschen werden fröhlich sein in dem Heiligen Israels. Denn es wird ein Ende haben mit den Tyrannen und mit den Spöttern aus sein“ (Jesaja 29,19-20)

Liebe Freunde des Missionswerks, wieder einmal hatte ich im letzten Monat das Vorrecht nach Afrika reisen zu können. Dort erlebe ich immer wieder kontrastreiche Überraschungen: viele junge Menschen, sehr gut besuchte Gottesdienste, fröhliche Kinder – trotz großer Armut. Viele Fußgänger, die an den Straßenrändern unterwegs sind, chaotische Verkehrsverhältnisse, ohne dass es zu Unfällen kommt, afrikanische Gelassenheit bei besonders langen Feiern, Verbot von Plastiktüten und Batterien, viele solarbetriebene Straßenlaternen, der starke Kontrast von Arm und Reich, langjährige Machthaber, die ihre Posten nicht räumen wollen, sondern mit Gewalt verteidigen u.a.m.

Ich bin froh, dass die Bibel den Armen und Elenden so viel Hoffnung macht, denn Hunger und Elend werden nicht das letzte Wort haben! Nach menschlichem Ermessen wird sich an der Situation der Zweidrittelwelt nicht so schnell etwas ändern, auch darum, weil wir Privilegierten dieser Welt uns nicht freiwillig ändern möchten. Aber Gott kann diese Änderung bewirken – und zwar von innen nach außen. Wir möchten die Menschen aus den Slums herausholen. Jesus aber holt zuerst den Slum aus den Menschen. Wir möchten die Umgebung verändern, aber Jesus verändert zuerst die Menschen, die dann ihre Umgebung verändern. Er kann in uns den Wandel bewirken, den wir so gerne in unserer ungerechten Welt sehen möchten.

Mit herzlichen Grüßen
Hartmut Krause