Der neue Rundbrief 258 ist da!

„Unsere Liebe darf sich nicht in Worten und schönen Reden erschöpfen; sie muss sich durch unser Tun als echt und wahr erweisen.“ (1. Joh.3,18)

Vor kurzem waren Landtagswahlen in Hessen und überall konnte ich wieder Plakate mit allerlei Versprechungen lesen. Jemand hat einmal gesagt „Mikrofone sind das einzige, das sich Politiker gerne vorhalten lassen!“. Ob die neu gewählten Volksvertreter jetzt daran arbeiten, den Worten nun auch Taten folgen zu lassen? Aber diese kritische Anfrage müssen wir uns selber natürlich auch gefallen lassen. Leben wir denn authentisch? Jesus wurde einmal nach dem wichtigsten Gebot gefragt und er antwortete mit dem berühmten Doppelgebot der Liebe: „Liebe Gott … und deinen Nächsten wie dich selbst.“ Glaube an Gott ist nach biblischem Verständnis also keine abstrakte Idee, sondern Liebe zu Gott, die ganz selbstverständlich auch sichtbar und greifbar ist. Nicht, um mir den Himmel zu verdienen oder das Paradies auf Erden zu schaffen, sondern aus Dankbarkeit für die erfahrene Liebe Gottes.

Wie wird die christliche Nächstenliebe bei mir praktisch? Ich will mit offenen Augen durch die Welt gehen und mir von Gott meinen „Tatort“ zeigen lassen, denn es gibt nichts Gutes außer man tut es.

Mit herzlichen Grüßen
Hartmut Krause