Der neue Rundbrief 253 ist da!

Liebe Leser, kennen Sie noch die Strich-Zeichnungen, in denen der Künstler einen Gegenstand oder ein Tier versteckt hat? Durch Drehen des Blattes und intensives Hinsehen kam man oft zur Lösung. Später wurden dann die sogenannten Wimmelbilder beliebt, in denen man so viele Dinge entdecken konnte…nur nicht den gesuchten Gegenstand oder die gesuchte Person.

Mir geht es im Alltag auch so. Am Abend blickt man zurück auf das „Gewimmel und Gekritzel“ des Tages und versucht darin Gott zu entdecken. Manchmal habe ich den Eindruck ER hat sich den ganzen Tag lang versteckt, aber manchmal ist sein Handeln in meinem Leben auch deutlich zu erkennen. Es ist gut, wenn wir uns die Mühe machen etwas genauer hinzusehen oder besser gesagt zurück zu sehen: Was ist heute gut gelaufen? Wofür bin ich dankbar? Finde ich drei kleine oder große Dinge zum Danken? Ich bin davon überzeugt dass auch nervige, hektische Tage ihre guten Sekunden oder Minuten haben. Das packe ich dann in ein Dankgebet. Und dann frage ich mich: Was hat mich heute belastet? Wo habe ich versagt? Was will ich loslassen und lieber schnell vergessen? Dafür darf ich Gott um Vergebung und seinen Frieden bitten und dann befreit und dankbar einschlafen – denn morgen wartet ein neuer, wuseliger Tag in dem ich Gottes breite oder feine Spuren von Neuem entdecken darf.

Mit herzlichen Grüßen
Hartmut Krause

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