In jedem Jahr zwischen Weihnachten und dem Jahreswechsel führt das MFB die Aktion „Brot statt Böller“ durch. Die Idee, die dahinter steht: Statt in Knaller und Feuerwerk zu investieren, wird mit dem eingesparten Geld ehemaligen Straßenkindern in Uganda geholfen.

Seit 1997 unterstützt das MFB dieses Projekt. Ziel ist es, den bis zu 30 Kindern im Rehabilitationshaus „Ebenezer“ ein Leben ohne Drogen, Gewalt und Prostitution zu ermöglichen. Stattdessen lernen sie dort eine liebevolle Atmosphäre kennen, gehen zur Schule, erlernen landwirtschaftliche Kenntnisse und ein hilfreiches Sozialverhalten.

Auch ein Wohnhaus für ehemalige Straßenmädchen ist fast fertig. Es fehlt nur noch die Inneneinrichtung und wir hoffen das Haus noch in diesem Jahr zu eröffnen. Zunächst wird das Haus Platz für 20 Mädchen bieten, die von einer ugandischen „Hausmutter“ betreut werden.

In Zusammenarbeit mit der Organisation „Crane“ (Children at Risk Network) betreut unser Partner MIFA bereits seit Anfang des Jahres 2016 tagsüber einige gefährdete Mädchen in Namasumbi in einer Art Lebensschule. Sie nutzen dafür ein Zimmer im zukünftigen Ebenezer-Haus für Mädchen als Schulungsraum.

Verteilmaterial zum Projekt „Brot statt Böller“ ist über unser Zentrale erhältlich.