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Völkerkundler, Missionsfachleute und Entwicklungshelfer wissen: Die Redeweise von den „glücklichen Wilden“ ist ein Märchen. Wer gesehen hat, wie die Massai heute leiden unter dem Klimawandel und dem Anwachsen der Wüste, was ein stetiges Abnehmen ihrer Weidegebiete nach sich zieht, oder wer weiß, welche finsteren Hintergründe die Beschneidung von Mädchen (!) hat, der erlebt die wahre Notlage der Menschen.
Traditionell werden die Mädchen mit 13 beschnitten, mit 15 werden sie verheiratet, und danach bekommen sie alle 3 Jahre ein Kind. Die Neugeborenen werden bis zum Alter von 3 Jahren gestillt, erst danach wird der Mann mit der Frau wieder intim und die nächste Schwangerschaft beginnt. Viele Männer haben 5-7 Frauen. Die Sterblichkeit ist hoch aufgrund mangelhafter oder völlig fehlender medizinischer Versorgung. Rechte haben sie nicht, Arbeiten und Kinder gebären ist ihr Los.
Auch auf dem Feld der medizinischen Versorgung, der Nahrungsmittelhilfe, der Förderung von Trinkwasserprojekten uva. ist das MFB seit vielen Jahren in Kenia mit Erfolg aktiv.
Die Veränderung des immer enger werdenden Lebensraums der Massai zwingt das Volk der Massai, sesshaft zu werden. Ohne Schulausbildung, Ernährungsberatung, Wasserprojekte und medizinische Hilfe wird die Not der Menschen immer größer werden.
Eine Patenschaft beim MFB ist Hilfe zur Selbsthilfe. Viele hundert Massai-Kinder (in erster Linie Mädchen, weil diese vernachlässigt werden) haben die Schule bereits abgeschlossen und stehen „auf eigenen Füßen“.
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