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Schulbildung für Massai-Mädchen

und Hilfe für Massaifrauen und –familien in Kenia

 

Kenia liegt in Ostafrika direkt am Indischen Ozean. Die ehemalige englische Kolonie ist als Urlaubsland sehr bekannt durch seine Traumstrände und den großen Tierreichtum in den Nationalparks. Von den 42 Stämmen Kenias ist der Stamm der Massai wohl der bekannteste.

Die Massai sind ein nomadisierendes Hirtenvolk, das von seinen Tieren abhängig ist.

70% der Kenianer sind Christen, darunter auch schon viele Massaifrauen und –mädchen.

Patenschaften für Massai-Mädchen

sind der beste Weg, um diesen von Familie und Staat benachteiligten Mädchen Schulbildung zu ermöglichen. Ohne Bildung gehen die Mädchen einer elenden Zukunft entgegen:

Beschnitten  (FGM = Female Genital Mutilation) und mit einem wesentlich älteren Mann als eine von mehreren Ehefrauen zwangsverheiratet haben sie kaum Rechte gegenüber ihrem Mann. Viele Kinder und schwere körperliche Arbeit kennzeichnen ihren Alltag. Oft müssen sie zudem körperliche Gewalt oder die Trunksucht ihres Mannes ertragen. Da sie kein Geld haben, müssen sie dort ausharren. Viele Massaifrauen mit ihren Kindern leben am Existenzminimum und haben oft kaum genug zu Essen. Durch fehlende Bildung, und damit die Möglichkeit auf einen Beruf mit eigenem Einkommen, können sie der Armut nicht von selbst entfliehen.

 

 

Viele Massai leben als Hirten und treiben ihre Kühe, Schafe und Ziegen dorthin über Land, wo sie Futter finden. Sie leben in kleinen Hütten aus Ästen und Kuhdung. Eine Quelle oder Wasserstelle ist oft kilometerweit entfernt und verschmutzt. Ärzte und Medikamente gibt es so gut wie nicht, und wenn, dann sind sie zu teuer.

Geben Sie den Massai Hoffnung auf ein menschenwürdiges Leben.

Mit 33 €uro im Monat ermöglichen einem Massai-Mädchen damit

  • den Schulbesuch im Internat
  • die Schuluniform und weitere Schulmaterialien
  • die medizinische Versorgung
  • die individuelle seelsorgerlich-pädagogische Betreuung
  • die Möglichkeit zur Teilnahme an den Freizeiten
  •  

Das Patengeld sowie alle weiteren Spenden für das MFB sind als mildtätig anerkannt und steuerlich absetzbar.

Alle Ihre Spenden kommen ausschließlich Ihrem Patenmädchen zugute, d. h. bei uns gehen die Spenden nicht in einen großen Topf. Wir unterhalten auch kein Kinderheim, sondern unsere Patenmädchen gehen auf „normale“ öffentliche Schulen, denn durch den Kontakt zu Mädchen anderer Stämme können gegenseitige Vorurteile abgebaut werden. Die Patenmädchen behalten auch den Kontakt zu ihren Familien bei, denn sie verbringen ihre Ferien mit den Familien.

Betreut werden unsere Patenmädchen sowie ihre Familien und weitere Massaifrauen von unserer Partnerorganisation  „Light of Life“ (Licht des Lebens).

Seit 1983 vermittelt das MFB Patenschaften für Massaimädchen in Kenia. Dies geschieht in  enger Zusammenarbeit mit unserer einheimischen Mitarbeiterin, der Massaifrau Evelyne Timado. Zunächst arbeitete sie für die Organisation Osotua („Freundschaft“ in der Massaisprache Maa) und seit 2012 in der Nachfolgeorganisation Light of Life. Wir fördern Massai-Mädchen im Alter zwischen 12-22 Jahren.

Unser Ziel ist es, bedürftigen Massai-Mädchen den Schulbesuch und eine Berufsausbildung zu ermöglichen und sie so vor Zwangsheirat und Beschneidung zu schützen, damit sie als Erwachsene selbstständig und körperlich unversehrt leben und ein selbstbestimmtes Leben führen können.

Wenn  ein  Massai-Mädchen wegen  fehlendem  Schulgeld  nicht mehr zur Schule gehen kann, wird meist im Dorf beschlossen, sie zu verheiraten. Häufig soll sie dann die 3. oder 4. Ehefrau eines wesentlich älteren Mannes werden. Vor der Hochzeit muß sie nach alter Tradition beschnitten werden. Viele Mädchen möchten dem Schicksal Zwangsverheiratung und Beschneidung entfliehen und viel lieber weiter zur Schule gehen, doch ohne die Hilfe von Paten haben sie kaum eine Chance. Wird im Dorf jedoch gesehen, daß das Mädchen weiter zur Schule gehen kann, sind Beschneidung und Heiratspläne unwichtig geworden.

In Kenia ist der Schulbesuch im Internat besonders für die weiterführenden Schulen weit verbreitet, daher leben auch unsere Patenmädchen im Internat. Der kenianische Staat lässt kaum eine Wahl der Schule zu, sondern gibt Schulen vor. Daher leben unsere  Patenmädchen  in  verschiedenen Schulen. Die Grundschule geht in Kenia über 8 Klassen, die anschließende 4jährige Oberstufe schließt mit dem Abitur ab.

 

 

Die Patenschaften leisten einen sinnvollen Beitrag zur Entwicklungshilfe, denn die Mädchen können dank ihrer Schulbildung als qualifizierte Kräfte im Pflege- und Erziehungswesen, in der Verwaltung und in vielen weiteren Berufen wertvolle Hilfe beim Aufbau ihres Landes leisten.

Es besteht auch die Möglichkeit, statt einer persönlichen Patenschaft für die Patenschaftsarbeit allgemein zu spenden. Mit diesem Geld werden z. B. die Mädchen weiter unterstützt, die ihre deutschen Paten verloren haben.

Alle Patenkinder und deren Familien werden durch gut ausgebildete christliche Mitarbeiter betreut. Mindestens einmal jährlich wird eine christliche Freizeit für alle Patenkinder angeboten. Die Freizeit gehen über mehrere Tage und beinhalten u. a. Gottesdienste mit moderner Musik, Bibelarbeiten und Diskussionen in Kleingruppen, Sport und Spiele und gemeinsame Mahlzeiten. Es ist uns ein großes Anliegen, den Mädchen nicht nur matieriell eine Zukunft zu ermöglichen, sondern ihnen auch die Frohe Botschaft von Jesus Christus zu vermitteln.

Als Pate erhalten Sie vom MFB

  • den Personalbogen und ein aktuelles Foto Ihres Patenkindes
  • die Möglichkeit zum gegenseitigen Briefkontakt
  • den Jahresbericht mit Zeugnis und Foto über die Entwicklung des Mädchens
  • die regelmäßigen Informationen für alle Paten, in denen über Interessantes in Kenia und die Massai informiert wird

Hilfe für Massaifrauen und ihre Kinder

Die Armut macht den Massaifrauen am meisten zu schaffen, denn sie müssen ihre Kinder versorgen. Daher unterstützen wir hierbei Massaifrauen durch

  • Verteilung von Saatgut:  Entgegen der Tradition beginnen nun v. a. Frauen mit dem Abau von Feldfrüchten, hauptsächlich Mais und Bohnen. Sie werden in diesen landwirtschaftlichen Tätigkeiten geschult und lernen, wieviel der Ernte als neues Saatgut zurückbehalten werden muß. Von der Ernte können sie dann einfacher ihre Familie versorgen und müssen nicht mehr hungern. Bei sehr guten Ernten können sie den Überschuß sogar verkaufen.

 

  • Wassertanks: Eine Quelle oder Wasserstelle liegt meist weit entfernt. Jeden Tag muß das Wasser von den Frauen und Kindern mit Kanistern über weite Strecken herangetragen werden. Oft ist das Wasser auch verschmutzt. Ein Wassertank ist da eine große Hilfe: Regenwasser kann darin gesammelt werden und ist leicht verfügbar. Bei Bedarf kommen sogar Tanklaster und füllen die Tanks mit frischem Wasser (gegen Bezahlung) erneut auf.

 

  • Auch Ziegen helfen den Massaifrauen bei der Versorgung ihrer Kinder. Eine Ziege gibt Milch und bekommt Zicklein, die wiederum verkauft werden können. Die Frau kann sich dann langsam eine eigene Ziegenherde aufbauen und verfügt so über  eigenes Geld.

 

  • Die Massaifrauen sind sehr geschickt und stellen ihren Schmuck selbst her. Sie fertigen Handarbeiten (Ketten, bestickte Gürtel, Schlüsselanhänger, Armreifen) aus den winzigen, für die Massai typischen, Perlen an. Der Erlös kommt den Frauen zu gute, die damit ihre Familien unterstützen.

Unsere Sozialarbeiterin Evelyne Timado kümmert sich um die Verteilung von Saatgut, Ziegen und Wassertanks und betreut auch die „Handarbeitsfrauen“.

Helfen Sie den Massaifrauen und ihren Kindern mit Ihrer Spende. Auch diese Spende kommt ausschließlich den Massaifrauen zu gute und verschwindet nicht in einem großen Topf. Eine kleine Auswahl von kenianischen Handarbeiten bieten wir auch in unserer Zentrale zum Verkauf an und schicken Sie Ihnen gerne zu.    

 

Kontakt: Hilfe für Kenia – Sylke Goebel

erreichbar unter MFB-Tel. 05604/5066 von Mo-Do von 8-13 Uhr und Fr von 8-12 Uhr sowie unter Email kontakt@mfb-info.de

 



 
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Missionswerk FROHE BOTSCHAFT e.V.     Nordstr.15     37247 Großalmerode     kontakt@mfb-info.de