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Viele Massai leben als Hirten und treiben ihre Kühe, Schafe und Ziegen dorthin über Land, wo sie Futter finden. Sie leben in kleinen Hütten aus Ästen und Kuhdung. Eine Quelle oder Wasserstelle ist oft kilometerweit entfernt und verschmutzt. Ärzte und Medikamente gibt es so gut wie nicht, und wenn, dann sind sie zu teuer.
Geben Sie den Massai Hoffnung auf ein menschenwürdiges Leben.
Mit 33 €uro im Monat ermöglichen einem Massai-Mädchen damit
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den Schulbesuch im Internat
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die Schuluniform und weitere Schulmaterialien
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die medizinische Versorgung
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die individuelle seelsorgerlich-pädagogische Betreuung
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die Möglichkeit zur Teilnahme an den Freizeiten
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Das Patengeld sowie alle weiteren Spenden für das MFB sind als mildtätig anerkannt und steuerlich absetzbar.
Alle Ihre Spenden kommen ausschließlich Ihrem Patenmädchen zugute, d. h. bei uns gehen die Spenden nicht in einen großen Topf. Wir unterhalten auch kein Kinderheim, sondern unsere Patenmädchen gehen auf „normale“ öffentliche Schulen, denn durch den Kontakt zu Mädchen anderer Stämme können gegenseitige Vorurteile abgebaut werden. Die Patenmädchen behalten auch den Kontakt zu ihren Familien bei, denn sie verbringen ihre Ferien mit den Familien.
Betreut werden unsere Patenmädchen sowie ihre Familien und weitere Massaifrauen von unserer Partnerorganisation „Light of Life“ (Licht des Lebens).
Seit 1983 vermittelt das MFB Patenschaften für Massaimädchen in Kenia. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit unserer einheimischen Mitarbeiterin, der Massaifrau Evelyne Timado. Zunächst arbeitete sie für die Organisation Osotua („Freundschaft“ in der Massaisprache Maa) und seit 2012 in der Nachfolgeorganisation Light of Life. Wir fördern Massai-Mädchen im Alter zwischen 12-22 Jahren.
Unser Ziel ist es, bedürftigen Massai-Mädchen den Schulbesuch und eine Berufsausbildung zu ermöglichen und sie so vor Zwangsheirat und Beschneidung zu schützen, damit sie als Erwachsene selbstständig und körperlich unversehrt leben und ein selbstbestimmtes Leben führen können.
Wenn ein Massai-Mädchen wegen fehlendem Schulgeld nicht mehr zur Schule gehen kann, wird meist im Dorf beschlossen, sie zu verheiraten. Häufig soll sie dann die 3. oder 4. Ehefrau eines wesentlich älteren Mannes werden. Vor der Hochzeit muß sie nach alter Tradition beschnitten werden. Viele Mädchen möchten dem Schicksal Zwangsverheiratung und Beschneidung entfliehen und viel lieber weiter zur Schule gehen, doch ohne die Hilfe von Paten haben sie kaum eine Chance. Wird im Dorf jedoch gesehen, daß das Mädchen weiter zur Schule gehen kann, sind Beschneidung und Heiratspläne unwichtig geworden.
In Kenia ist der Schulbesuch im Internat besonders für die weiterführenden Schulen weit verbreitet, daher leben auch unsere Patenmädchen im Internat. Der kenianische Staat lässt kaum eine Wahl der Schule zu, sondern gibt Schulen vor. Daher leben unsere Patenmädchen in verschiedenen Schulen. Die Grundschule geht in Kenia über 8 Klassen, die anschließende 4jährige Oberstufe schließt mit dem Abitur ab.
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