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In Uganda ist das traditionelle soziale System der Großfamilie zum großen Teil nicht mehr vorhanden. Durch die Folgen von Landflucht, Krieg, Aids, Arbeitslosigkeit und Armut befinden sich viele alte Menschen in einer verzweifelten Lage. Schlechte Gesundheit, mangelhafte Ernährung und Wohnungsmöglichkeiten, fehlende medizinische Versorgung und Einsamkeit sind ihre größten Probleme. Zudem fällt ihnen oft die Aufgabe zu, sich um ihre Enkelkinder zu kümmern, weil deren Eltern an Aids oder im Bürgerkrieg verstorben sind.
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Seit Oktober 2003 hilft die Organisation ROTOM (Reach One-Touche-One-Ministries) des Sozialarbeiters Kenneth Mugayehwenkyi und seine freiwilligen Helfer alten, verarmten und einsamen Menschen in Uganda. ROTOM ermöglicht ihnen eine menschenwürdiges Leben, ärztliche Betreuung, Seelsorge und Gemeinschaft. So bekommen sie neue Hoffnung und Mut zum Leben.
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