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GROSSALMERODE. Zu einem Missionsfest hatte das Missionswerk Frohe Botschaft am vergangenen Samstag in das evangelische Gemeindehaus in Großalmerode eingeladen. Im Rahmen dieses Missionsfest fand ein Gottesdienst mit Bischof Peter Nakola aus Kenia statt. Musikalisch wurde der Gottesdienst umrahmt vom Musikzug Großalmerode.
Am Nachmittag fanden im evangelischen Gemeindehaus Vorträge über die Arbeit des Missionswerkes in Ruanda, Kenia und Uganda statt. Die Vorträge waren außergewöhnlich nachhaltig und machten deutlich unter welchen Lebensbedingungen die Bevölkerung in den Ländern Zentralafrikas leben.
Der Bericht über Ruanda, der von Dr. Wolfgang Reinhard und seiner Frau Denise gehalten wurde, machten auch die Auswirkungen des Völkermordes in diesem Land deutlich. Besonders eindringlich waren die Erlebnisse von Denise Reinhard, die aus Ruanda stammt und einen Teil ihrer Familie im Bürgerkrieg in Ruanda verloren hat.
Aber auch der Bericht von Bischof Peter Nakola aus Kenia machte deutlich, wie wichtig die Hilfe in seinem von ihm betreuten Gebiet, von 300 mal 400 Kilometer ist, in dem der Volksstamm der Massai lebt.
Dieses Gebiet wird zur Zeit von einer Dürre heimgesucht. Ebenso beeindruckend war der Bericht des ehemaligen Zivildienstleistenden Manuel Vöhl aus Röddenau bei Frankenberg, der in Uganda, im Rahmen der Hilfsaktionen des Missionswerkes Frohe Botschaft, seinen Zivildienst ableistete.
Der Erlös fließt in die Hilfsaktion des Missionswerkes zur Beschaffung von Wassertanks für die Hilfsgebiete. Wie der Geschäftsführer der Großalmeröder Einrichtung, Hartmut Krause ergänzend ausführte, betreut das Missionswerk Frohe Botschaft auch 33 Patenkinder in Afrika, die auf weiterführende Schulen gehen.
Mit diesen Patenschaften wird laut Krause ermöglicht, dass die Kinder und Jugendlichen eine Ausbildung machen können. (zds)
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